Wir öffnen einen Platz

Stell Dir vor, es gibt einen Platz in Linden-Süd, an dem sich alle treffen und miteinander reden, an dem Jugendliche zusammenstehen, Kinder spielen, ältere Menschen, die sonst nicht aus der Wohnung gehen, sich geborgen fühlen und Erwachsene ein wenig ausspannen und das Leben genießen.

Stell Dir vor, es gibt einen Platz in Linden-Süd, wo es keine Rolle spielt, welchen familiären Hintergrund, welches Lebensalter, welche Zukunftsperspektive jemand hat.

Stell Dir vor, welche Begegnungen an diesem Platz stattfinden, welche wichtige Bedeutung dieser Platz in Linden-Süd hat, dort erfüllen sich die Visionen der Stadtplaner, dort lebt der Stadtteil, von dort geht die Vision der Integration, des positiven Miteinanders aus. Stell Dir vor…

An dem Konzept eines solchen Platz mitzuarbeiten, dies überhaupt anzuregen, da zu sein, wenn Hoffnung gebraucht wird, das ist eine typische Aufgabe für die lutherische Kirche. Und das ist sie auch, die ersten Schritte zur Verwirklichung zu tun.

Die erste Idee dies anzugehen bezog sich auf den Spielplatz Behnsenstraße / Ecke Charlottenstraße mitten in Linden-Süd. Die Menschen, die davon hörten waren angetan. Im Moment formiert sich dort wieder eine neue Jugendgang, und wie immer in solchen Fällen erzählt man sich, dass diese noch schlimmer ist als die vorhergehende. Die Idee war, vielleicht könnten Humboldtschülerinnen und –schüler sich auch auf diesem Platz treffen, vielleicht könnte die Gemeinde auf diesem Platz ein Programm anbieten und einmal in der Woche Kaffee und Kuchen ausschenken. Der Platz verändert sich, wenn viele anfangen, ihn als den ihren zu betrachten.

Aber dieser Platz ist ein Kinderspielplatz und deshalb darf man niemand ohne Kinder zu Kaffee und Kuchen dahin einladen.

Eine zweite Idee bezog sich auf den Platz, an dem nun wohl die neue Siloah-Kita gebaut werden wird, den Platz neben dem Bunker in der Ricklinger Straße. Es gab mal den Plan, dort einen Stadtplatz zu gestalten, der freundlich nach Linden-Süd einladen sollte, an den Planungen hätte sich die Kirchengemeinde mit Ideen beteiligen können und später helfen können, den Platz mit Leben zu füllen. Aber nun wird es diesen neuen Stadtplatz wohl nicht geben.

Es gibt weitere Ideen, an welchem Platz man das versuchen sollte, denn es gibt dafür einige Unterstützer. Und warum nicht den Platz an der Charlottenstraße?


©2007 Ev.-luth. Erlösergemeinde Hannover, Linden - Süd